Was ist Zahnarztphobie?

Jeder 5. extreme Angst 60% – 80% mit Angstgefühl

Eine Zahnarztphobie ist mehr als
„Angst vor dem Zahnarzt“!

Angst vor einer Behandlung kenn fast jeder. Laut einer wissenschaftlichen Stellungnahme* der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde haben „60 – 80 % der Allgemeinbevölkerung ein Angstgefühl vor dem Zahnarztbesuch“.

Die meisten überwinden diese Angst und gehen – von ihrer Vernunft oder ihren Eltern geleitet – doch. Für jeden Fünften aber bleibt extreme Angst und einer von zwanzig jeden Zahnarztbesuch – oft über Jahre!

Diese Menschen leiden nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10)** unter einer anerkannten Angsterkrankung, der Zahnbehandlungsphobie.

*  Zahnbehandlungsangst_und_Zahnbehandlungsphobie_bei_Erwachsenen.pdf

** Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme

 

Wenn Sie wissen möchten, ob Sie möglicherweise unter einer Zahnbehandlungsphobie leiden, 
nutzen Sie unseren Angst-Test und vereinbaren Sie ein persönliches Klärungsgespräch.

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Was bedeutet das für mich?

Sie sind nicht allein!
Und Sie bilden sich Ihre Ängste auch nicht ein!

Es gibt keinen Grund, sich für seine Zahnarztangst zu schämen. Auch dann nicht, wenn sie Sie schon seit Jahren quält und von regelmäßigen Zahnarztbesuchen abgehalten hat. Noch wichtiger aber ist: Wir können Ihnen helfen!

Woher kommt diese Angst?

Ursachen für die Angst vor dem Zahnarzt gibt es viele. Die meisten unserer Patienten erzählen, dass sie früher – oft schon als Kind – schlechte Erfahrungen gemacht haben:

  • Schmerzen: Sie mussten schon früh eine sehr schmerzhafte Behandlung ertragen, ohne dass Sie wirklich verstanden haben, warum.
  • Erwartungsangst: Man fürchtet sich vor Schmerzen, die bei der Spritze oder während der Behandlung auftreten könnten.
  • Gefühl des Ausgeliefertseins: Man fühlt sich hilflos und ausgeliefert auf dem Zahnarztstuhl und man kann nicht sprechen.

Ein großer Anteil dieser Angst ist also „erlernt“. Das bedeutet, dass es auch möglich ist, mit guten Erfahrungen, Geduld und persönlicher Unterstützung der Angst positive Erlebnisse entgegen zu setzen – und etwas Neues zu lernen.

Der erste Schritt dazu ist, dass Sie sich einem erfahrenen Arzt anvertrauen und besprechen, was genau Ihnen Angst macht. Gemeinsam können wir dann überlegen, was wir Ihren persönlichen Ängsten und Erlebnissen konkret entgegensetzen können.

Warum sollte ich
etwas gegen meine Angst tun?

Richtig ist: Angst ist ein wichtiges Grundgefühl, das unser Überleben sichert. Menschen, die aus genetischen Gründen keine Angst empfinden können werden – ebenso wie solche, die keine Schmerzen spüren können – in der Regel nicht alt.

Trotzdem: Angst ist unangenehm. Und wenn die Angst so groß wird, dass Sie sie von notwendigen medizinischen Maßnahmen abhält, kann sie selbst zum Risiko werden.

Viele Betroffene leiden über Jahre. Sie wagen es nicht, sich jemandem anzuvertrauen und so wächst neben der Angst die Angst vor der Angst.

Die Folgen können weit schwerwiegender sein, als allgemein angenommen:

  • Oft treten überwältigende Ängste vor dem Zahnarztbesuch schon in früher Junge auf. Werden sie nicht therapiert, können chronisch verlaufen.
  • Schlechte Zähne sind ein unschöner Anblick. Manche Patienten versuchen darum, weniger zu lächeln, damit man ihre Zähne nicht sieht.
  • Hinzu kommt Mundgeruch, der den Betroffenen unangenehm bewusst und peinlich ist. Beides kann bis zur Vermeidung sozialer Kontakte insgesamt führen. Die Folge: Einsamkeit bis hin zu sozialen Phobien.
  • Anhaltende Schmerzen beeinträchtigen dauerhaft das Wohlbefinden.
  • Aus der regelmäßigen Einnahme von Schmerzmitteln können Abhängigkeiten entstehen.
  • Jeder zehnte Dentalphobiker leidet zusätzlich an einer Depression.
  • Zahnfleischentzündungen erhöhen das Risiko von Arterienverkalkung und Erkrankungen der Herzkrangefäße.
  • Weitere Zusammenhänge mit chronischen Erkrankungen werden derzeit untersucht.

Vor allem aber sind Scham und Angst unvereinbar mit einem glücklichen, unbeschwerten Lebensgefühl.



Sehr gerne nehme ich mir die Zeit für ein persönliches Beratungsgespräch.

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Telefon: 089-5480099-0
E-Mail: info (at) dr-regensburger.de

Ihr Dr. Regensburger